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26. Juli 2021

Serie Gesundheitsmonitor 2021 Teil 1: Gesundheitssystem erfüllt Bewährungstest

Seit mehr als einem Jahr hat uns die Corona-Pandemie im Griff. Zwar ist dank der – in Rekordzeit – zugelassenen Diagnostika, Impfstoffe und Medikamente die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zu einem (neuen) Alltag vorhanden. Doch wirkt die Krise wie ein Brennglas, das die Chancen und Herausforderungen unseres Gesundheitssystems zum Vorschein kommen lässt. Interpharma hat erneut den jährlich erscheinenden Gesundheitsmonitor publiziert. Dieser erfasst nun erstmals diese Akzente und skizziert mögliche Ansatzpunkte für eine Verbesserung. Konkret sind sich die Stimmberechtigten einig: Das Gesundheitssystem hat den Bewährungstest in der aktuellen Pandemie bestanden – wenn auch nicht vollständig. So besteht die Forderung nach einem schnelleren Zugang zu neuartigen Medikamenten. Der einseitige Fokus auf die Kostenfragen – welcher in den letzten Jahren die Diskussion beherrschte – ist weder zielführend noch hilfreich. Vielmehr zeigt die Pandemie, dass die Schweiz ihr System auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ausrichten muss, um so Leben zu retten. Deshalb setzt sich Interpharma dafür ein, dass die Patientinnen und Patienten ab dem Tag der Marktzulassung Zugang zu innovativen Arzneimitteln erhalten und diese entsprechend vergütet werden, wie sich dies 93 Prozent der Befragten wünschen.

Ein starker Innovations- und Forschungsplatz Schweiz ist die beste Krisenvorsorge. Die kostenintensive Forschungs- und Produktionsinfrastruktur, die es heute ermöglicht, in Gesundheitskrisen rasch und effizient zu handeln und Kapazitäten auszubauen, kann nicht erst in der Krise aufgebaut werden. Entsprechend wichtig sind die Rahmenbedingungen, um eine nachhaltige, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung auszulösen, in der Innovation gedeihen kann. Sieben von zehn Befragten wünschen sich mehr finanzielle Mittel für die Medikamenten- und Impfstoffforschung. Schon heute investieren die Interpharma-Mitgliedsfirmen 7.1 Milliarden Franken pro Jahr in Forschung und Entwicklung in der Schweiz. Doch der internationale Wettbewerbsdruck steigt. Damit die Schweiz auch in der Zukunft ihren Spitzenplatz in der Forschung halten kann, braucht es u.a. offene Grenzen für den Waren- und Personenverkehr, um den Zugang zur globalen Wertschöpfungskette und zu den hochstehenden Fachkräften zu erhalten.

Über die kommenden Wochen werden wir in einer Blogserie die Schwerpunktthemen 2021 beleuchten.

Samuel Lanz

Mitglied der Geschäftsleitung / Leiter Kommunikation

+41 79 766 38 86

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Interpharma ist der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz und wurde 1933 als Verein mit Sitz in Basel gegründet.

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