Starke wirtschaftliche Rahmen­bedingungen

Verantwortung und Nachhaltigkeit

Die pharmazeutischen Unternehmen der Schweiz spielen bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und Verbesserung der Gesundheit weltweit eine aktive Rolle.

Übersicht Biodiversität Klimaschutz

Die pharmazeutischen Unternehmen der Schweiz spielen bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und Verbesserung der Gesundheit weltweit eine aktive Rolle.

In einer von Herausforderungen für die globale Gesundheit geprägten Welt nehmen die forschenden pharmazeutischen Unternehmen ihre soziale Verantwortung sehr ernst und tragen auf verschiedenen Wegen zur Verbesserung der globalen Gesundheit bei. Einerseits leisten sie einen Beitrag durch ihre Forschung und Entwicklung, die sie allein oder in Partnerschaften durchführen. Andererseits sind viele Pharmaunternehmen in zahlreiche Access-Programme involviert und setzen sich ein mit Spenden, Schenkungen, Aufbau von Kapazitäten, Wissens- und Technologietransfer, Ausbildungen und Training, günstigen Preissystemen, freiwilligen Lizenzierungen oder dem Verzicht auf Forderungen. Zudem leisten die forschenden Pharmaunternehmen einen Beitrag durch ihre Betriebsführung, indem sie die Prinzipien der guten Herstellungspraxis und ethische Standards achten und die Herstellung von qualitativ hochwertigen, sicheren und wirksamen Medikamenten und Impfstoffen garantieren und die rechtlichen Bedingungen befolgen.

UNO-Ziele für nachhaltige Entwicklung

Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals; SDG) stellen eine wichtige internationale Selbstverpflichtung der UNO-Staaten im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung dar. Die SDG tragen den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Faktoren der nachhaltigen Entwicklung in ausgewogener Weise Rechnung und verleihen ihnen einen universell-globalen Charakter. Sie sollen bis 2030 weltweit und von allen UNO-Mitgliedstaaten erreicht werden und ersetzen die Millenniumsziele(2000-2015).

Die Schweiz hat sich produktiv an der Ausarbeitung der Ziele innerhalb der UNO beteiligt und sich im Zuge der Ausarbeitung der Nachhaltigkeitsziele auch bei diversen Querschnittsthemen engagiert.Die pharmazeutischen Unternehmen der Schweiz wirken aktiv an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele mit – dies insbesondere in Bezug auf Ziel 3 «Gesundheit und Wohlergeben», Ziel 5 «Geschlechtergleichheit » und Ziel 13 «Massnahmen zum Klimaschutz».

Multi-Stakeholder-Initiativen und Public Private Partnerships

So wie von der Politik Impulse auf die Pharmaunternehmen ausgehen, setzt sich die Pharmaindustrie auch Ziele, welche politische Anreize geben. Dazu engagieren sich die grossen Player der Industrie auch auf internationaler Ebene, z. B. durch die Teilnahme im UN Global Compact oder durch Übernahme der Ziele in ihre eigene Agenda im Dachverband aller forschenden pharmazeutischen Unternehmen (IFPMA). Unter dem Schlagwort «Tackling Global Health Challenges» stellen sich die globalen Pharmafirmen den wichtigsten Gesundheitsherausforderungen der Zeit. Dabei engagieren sich Interpharma-Mitglieder an einer Vielzahl von Kollaborationen in den Bereichen Seuchenbekämpfung und Public Health.

Multi-Stakeholder-Initiativen und Public Private Partnerships (PPP) sind ein effizienter und effektiver Weg, um die Gesundheit der Bevölkerung und den Zugang zu hochwertiger Medizin zu verbessern. Bei Public Private Partnerships arbeiten staatliche Institutionen oder nichtstaatliche Organisationen und Stiftungen mit akademischen Forschungsgruppen und forschenden Pharmaunternehmen zusammen. Sie teilen sich die Kosten und Risiken, aber auch die Nutzungsrechte an so entstandenen Medikamenten. Zahlreiche forschende Pharmaunternehmen sind zudem in Projekte involviert, um Medikamente und Impfungen für von der WHO priorisierte Krankheiten in Entwicklungsländern herzustellen.Ein Beispiel für eine branchenübergreifende Initiative ist die Industry Collaboration to End HIV, Tuberculosis and Malaria der IFPMA. Sie verfolgt angesichts zunehmender Medikamentenresistenzen das Ziel, die Forschungsanstrengungen in diesen kritischen Therapiegebieten zu verstärken und mit ganzheitlichen Ansätzen stärkere Gesundheitssysteme zu schaffen.

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Interpharma ist der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz und wurde 1933 als Verein mit Sitz in Basel gegründet.

Interpharma informiert die Öffentlichkeit über die Belange, welche für die forschende Pharmaindustrie in der Schweiz von Bedeutung sind sowie über den Pharmamarkt Schweiz, das Gesundheitswesen und die biomedizinische Forschung.

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