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03.03.2022

Pharmaindustrie zeigt sich solidarisch mit der Bevölkerung in der Ukraine

In einer Zeit, wo auf unserem Kontinent wieder Krieg geführt wird, sind unsere Gedanken bei den betroffenen Menschen. Die forschende Pharmaindustrie in Europa und der Schweiz ist solidarisch mit der Bevölkerung in der Ukraine. Wir verurteilen die Invasion ihres Landes und bringen unser tiefes Bedauern über das dadurch verursachte Leid zum Ausdruck. Als Industrie, die sich der Rettung und Verbesserung von Leben verschrieben hat, setzen wir uns stets für den Frieden ein.

Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Patientinnen und Patienten in der Ukraine, in den benachbarten EU-Mitgliedstaaten, Russland und in den weiteren vom Konflikt betroffenen Ländern, in denen der Zugang zu Arzneimitteln beeinträchtigt werden könnte, hat für die Pharmaindustrie oberste Priorität. Derzeit gehen 1,7% aller Schweizer Pharmaexporte in die Ukraine und nach Russland. Unabhängig von der Verschärfung des bewaffneten Konflikts in der Ukraine ist für die forschende Pharmaindustrie in der Schweiz und unseren europäischen Dachverband EFPIA zentral, dass Patientinnen und Patienten in der Ukraine und in den vom Krieg betroffenen Ländern weiterhin Zugang zu den von ihnen benötigten Arzneimitteln haben. Aus Sicht der Pharmaindustrie gilt es, alle nötigen Schritte zu unternehmen, damit Arzneimittel, pharmazeutische Wirkstoffe und alle anderen Rohstoffe, die zur Herstellung von Diagnostika, Behandlungen und Impfstoffen benötigt werden, Patientinnen und Patienten in den betroffenen Ländern erreichen – trotz Krieg und Sanktionen.

Unsere Mitgliedsunternehmen konzentrieren sich derzeit darauf, alles Notwendige zu tun, um ihre Mitarbeitenden und deren Familien in der Ukraine zu unterstützen. Gleichzeitig bieten sie humanitäre Unterstützung sowohl in der Ukraine als auch für die entstehende Flüchtlingskrise in den benachbarten EU-Mitgliedstaaten an. Dazu gehören Sachspenden von medizinischen Hilfsgütern und die finanzielle Unterstützung von Nicht-Regierungsorganisationen. Folgende erste Hilfsmassnahmen wurden von unseren Mitgliedsunternehmen bereits öffentlich bekanntgegeben:

Weitere Informationen finden Sie hier: Pharmaceutical industry response to the war in Ukraine (efpia.eu)

Die Mitgliedsunternehmen von Interpharma stehen derzeit in Kontakt mit zahlreichen globalen und lokalen Partnern sowie mit Wohltätigkeitsorganisationen, um herauszufinden, wie die Menschen in der Ukraine am besten mit zusätzlichen medizinischen Hilfsgütern unterstützt werden können. Weitere Hilfsaktionen unserer Mitglieder sind in Planung und werden bekanntgegeben, sobald sie verfügbar sind. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsunternehmen sowie unseren Dachverbänden auf europäischer und internationaler Ebene setzen wir auch weiterhin alles daran, die weitere medizinische Versorgung der der von diesem Krieg betroffenen Menschen im Rahmen der verfügbaren Möglichkeiten sicherzustellen.