Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter, um informiert zu bleiben.

Newsletter Overlay
Anrede
* Pflichtfelder
Policy

22.06.2021

Fünf Erkenntnisse aus der Krise für die Zukunft des Schweizer Gesundheitswesens: Teil 1

Die aktuelle Gesundheitskrise hat erneut in Erinnerung gerufen, welch zentrale Bedeutung die forschende pharmazeutische Industrie sowohl für die Gesundheit der Bevölkerung als auch für die Volkswirtschaft der Schweiz hat. Die in Rekordzeit zugelassenen Diagnostika, Impfstoffe und Medikamente zur Bekämpfung von Covid-19 sind ein grosser Erfolg der internationalen Zusammenarbeit, ein Sieg der Wissenschaft und der forschenden Pharmaindustrie. Es ist ein Wesensmerkmal von Krisen, dass sie wie ein Brennglas wirken und Schwachstellen offenlegen. Interpharma, der Verband der forschenden pharmazeutischen Industrie, hat fünf Erkenntnisse aus der Krise für das Schweizer Gesundheitswesen der Zukunft zusammengefasst. In den Nächsten Tagen werden wir auf die einzelnen Punkte in einer Blogserie eingehen.

Erkenntnis 1: Das Gesundheitssystem ist konsequent auf die Bedürfnisse der Menschen auszurichten. Ein rascher Zugang zu neuen innovativen Behandlungsmethoden kann Leben retten

Die Pandemie lehrt uns, dass wir unser Gesundheitssystem konsequent auf die Bedürfnisse der Menschen ausrichten müssen. Die in Rekordzeit entwickelten und zugelassenen Diagnostika, Medikamente und Impfstoffe zeigen exemplarisch auf, wie wichtig der rasche Zugang zu medizinischen Durchbrüchen für die Gesellschaft ist. Über die Krise hinaus braucht es den vollen Zugang für alle Patienten zu innovativen Arzneimitteln ab dem Tag der Marktzulassung. Ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Gesundheitssystem basiert dabei auf nutzenorientierten, datenbasierten und integrierten Versorgungsansätzen. Anstelle einer einseitigen Kostenfokussierung soll eine gesamtheitliche Betrachtungsweise mit dem Patienten im Mittelpunkt treten. Diese setzt bei der Prävention und Frühbehandlung an. Gleichzeitig bedingt sie Investitionen in die Gesundheitskompetenz der Menschen und benötigt Modelle zur Leistungsvergütung, welche die Ergebnisqualität berücksichtigen.

Jetzt braucht es: