Medizinischer Fortschritt beginnt mit klinischer Forschung
Warum Patientinnen und Patienten, das Gesundheitssystem und die Schweiz davon profitieren.
Jede neue Therapie beginnt mit einer klinischen Studie. Erst wenn ein neuer Wirkstoff seine Sicherheit und Wirksamkeit nachgewiesen hat, kann daraus ein zugelassenes Medikament werden. Klinische Forschung ist deshalb weit mehr als ein Schritt in der Entwicklung neuer Therapien, sie ist die Grundlage medizinischen Fortschritts
Früher Zugang zu innovativen Therapien
Für viele Patientinnen und Patienten kann die Teilnahme an einer klinischen Studie neue Perspektiven eröffnen. Besonders bei schweren oder seltenen Erkrankungen ermöglicht sie häufig den Zugang zu innovativen Therapien, oft Jahre bevor diese regulär verfügbar sind. Klinische Forschung schafft damit nicht nur Wissen für morgen, sondern eröffnet bereits heute neue Behandlungsmöglichkeiten.
Bessere Versorgung für alle
Der Nutzen klinischer Forschung endet nicht bei den Studienteilnehmenden. Spitäler, die klinische Studien durchführen, arbeiten mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Therapien. Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachpersonen sammeln wertvolle Erfahrungen, die direkt in die medizinische Versorgung einfliessen. Das stärkt die Behandlungsqualität, und davon profitieren alle Patientinnen und Patienten.
Mehr Gesundheit – auch für die Gesellschaft
Innovative Therapien können Krankheitsverläufe verbessern, Spitalaufenthalte verkürzen und den langfristigen Pflegebedarf reduzieren. Sie ermöglichen vielen Menschen eine schnellere Rückkehr in Alltag und Beruf und entlasten damit Patientinnen und Patienten, Angehörige, Sozialversicherungen und das Gesundheitssystem. Gleichzeitig stärkt klinische Forschung die Zusammenarbeit zwischen Spitälern, Hochschulen und Industrie und trägt dazu bei, hochqualifizierte Arbeitsplätze und Investitionen in der Schweiz zu sichern.
Warum ein starker Forschungsstandort entscheidend ist
Klinische Forschung findet heute im internationalen Wettbewerb statt. Studien werden dort durchgeführt, wo die Rahmenbedingungen stimmen. Das bedeutet einerseits, wo Prozesse effizient sind, hochqualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen und Forschung eng mit der Gesundheitsversorgung vernetzt ist sowie andererseits, wo ein zeitnaher Marktzugang und verlässliche, innovationsfreundliche Vergütungsbedingungen bestehen. Die Bedeutung attraktiver Rahmenbedingungen nimmt zusätzlich zu, weil internationale Entwicklungen wie das in den USA eingeführte Most-Favored-Nation-Prinzip (MFN), welches die Preisbildung für Medikamente stärker an internationalen Vergleichspreisen ausrichtet, zunehmend Einfluss auf globale Investitions-, Marktzugangs- und Forschungsentscheidungen haben können. Für die Schweiz wird es deshalb noch wichtiger, ihre Attraktivität als Forschungsstandort zu sichern.
Medizinischer Fortschritt braucht die richtigen Rahmenbedingungen
Die Schweiz zählt heute zu den weltweit führenden Life-Sciences-Standorten. Damit das auch künftig so bleibt, braucht es einen starken Forschungsstandort für klinische Studien. Denn dieser ist kein Selbstzweck: Er sorgt dafür, dass medizinischer Fortschritt schneller bei den Patientinnen und Patienten ankommt, stärkt die Qualität der Gesundheitsversorgung und sichert die Innovationskraft der Schweiz langfristig.
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