Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter, um informiert zu bleiben.

Newsletter Overlay
Anrede
* Pflichtfelder
Policy
Info

Ansprechpartner

Placeholder

Georg Därendinger

Leiter Kommunikation

+41 79 590 98 77

23.09.2026

Beitrag von: Georg Därendinger

Medienmitteilung: Die Bevölkerung erwartet einen besseren Zugang zu innovativen Medikamenten

Zwei aktuelle Untersuchungen zeigen: Die Schweizer Stimmbevölkerung stellt dem Gesundheitswesen weiterhin ein gutes Zeugnis aus. Gleichzeitig erwartet sie einen raschen und breiten Zugang zu neuen, innovativen Medikamenten. Für letzteren sind die Schweizerinnen und Schweizer bereit, monatlich 33 Franken mehr Krankenkassenprämien zu bezahlen.

Die Schweizer Stimmbevölkerung beurteilt die Qualität des Gesundheitswesens weiterhin ausgesprochen positiv – das zeigt der Interpharma-Gesundheitsmonitor 2026. 79% schätzen sie als gut oder sehr gut ein. Gleichzeitig gibt es klare Vorstellungen davon, was eine gute Gesundheitsversorgung ausmacht: Neben gut ausgebildetem medizinischem Personal und einem einfachen Zugang zu Hausärztinnen und Hausärzten sowie Spezialistinnen und Spezialisten in der eigenen Region gehört dazu auch der gleichberechtigte Zugang zu neuen, innovativen Medikamenten und Therapien. Das unterstreicht auch eine neue Untersuchung von Swiss Economics: Um gleich viele Medikamente wie in Deutschland zur Verfügung zu haben, wären Schweizerinnen und Schweizer bereit, monatlich rund 33 Franken mehr Krankenkassenprämien zu bezahlen. Aktuell werden nur rund die Hälfte aller in Deutschland verfügbaren innovativen Medikamente auch in der Schweiz über die Krankenkasse vergütet (IQVIA, 2026).

Bedeutung der Pharmaindustrie

Der Gesundheitsmonitor zeigt zudem, dass die Bevölkerung die Rolle der forschenden Pharmaindustrie breit anerkennt. 90% der Befragten sind der Meinung, dass Forschung, Entwicklung und Produktion von Arzneimitteln fest in der Schweiz verankert bleiben müssen. Darüber hinaus sind 69% der Ansicht, dass eine Schwächung des Schweizer Pharmastandorts langfristig die Gesundheitsversorgung im Land beeinträchtigen könnte.

«Die Ergebnisse zeigen, dass die Bevölkerung dem Zugang zu innovativen Medikamenten einen hohen Stellenwert beimisst. Eine moderne Gesundheitspolitik sollte Innovationen deshalb nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Kosten, sondern auch mit Blick auf die Versorgungsqualität beurteilen. Die aktuelle Entwicklung in der Schweiz geht jedoch nicht in Richtung eines besseren, sondern eines zunehmend eingeschränkten Zugangs zu innovativen Medikamenten», sagt René Buholzer, Geschäftsführer von Interpharma.

Der Gesundheitsmonitor 2026 wurde von Interpharma zum 25. Mal in Folge in Auftrag gegeben und von gfs.bern umgesetzt. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von 1’046 Personen in der Schweiz zwischen dem 28. Juli und dem 17. August 2026. Die Studie zur Zahlungsbereitschaft wurde von Swiss Economics im Auftrag von Interpharma durchgeführt und basiert auf einer quantitativen Befragung von 1’318 Personen im Juli 2026.

Ansprechpartner

Placeholder

Georg Därendinger

Leiter Kommunikation