Jahresmedienkonferenz von Interpharma
Die forschenden pharmazeutischen Unternehmen arbeiten unermüdlich an Innovationen und medizinischen Durchbrüchen, um Patientinnen und Patienten wirkungsvoll zu helfen. Das macht die Pharmaunternehmen in der Schweiz zum Innovationsmotor für unsere Wirtschaft und zu einem zentralen Akteur im Gesundheitswesen. An der Jahresmedienkonferenz vom 25. Januar präsentierte Interpharma ihre zentralen Forderungen zur Sicherung des Pharmastandorts Schweiz.
- Erstens, Patientenzugang: Oberstes Ziel von Interpharma ist, dass alle Patientinnen und Patienten so schnell wie möglich Zugang zu den benötigten Medikamenten haben. Dazu braucht es moderne, klare und effiziente Prozesse für alle Akteure, auch für die Pharmaunternehmen.
Umso wichtiger ist daher, dass die Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates den vom Nationalrat eingeschlagenen Weg fortführt – die strukturellen Probleme grundsätzlich angeht, und den Zugang zu neuen Therapien beschleunigt.
- Zweitens, Digitalisierung: Die Schweiz muss die digitale Transformation des Gesundheitswesens rasch vorantreiben und in den Aufbau eines vernetzten Gesundheitsdaten Ökosystems investieren.
Interpharma setzt sich mit Nachdruck dafür ein, es vorangeht. Mit DigiSanté wurde Ende 2023 ein wichtiger Schritt gemacht – nun zählt eine schnelle Umsetzung. Dieses wichtige Projekt darf nicht von Anfang an kaputtgespart werden! Interpharma wird auch weiterhin ihr Know-how zur Verfügung stellen, um am Aufbau eines rechtlichen Rahmens für ein Gesundheitsdaten-Ökosystem mitzuwirken. - Drittens, die Beziehungen Schweiz-EU: Es ist ein gutes und wichtiges Signal, dass der Bundesrat das Verhandlungsmandat verabschiedet hat. Interpharma zählt nun darauf, dass die Debatte offen geführt wird – von unserer Seite haben wir klar aufgezeigt, was auf dem Spiel steht und worauf unsere Industrie angewiesen ist.
Der Pharmastandort Schweiz ist massgeblich für den Wohlstand in der Schweiz mitverantwortlich und darauf angewiesen, dass die Beziehungen – zu unserem mit Abstand wichtigsten Handelspartner – normalisiert und weiterentwickelt werden können. Die Zeit für die Bilateralen III ist reif!