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Dr. René P. Buholzer

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16.11.2020

Beitrag von: Dr. René P. Buholzer

Die Pharmaindustrie ist die einzige Branche die es möglich machen kann COVID-19 unter Kontrolle zu bringen (Replik zum Artikel «Experten warnen vor Impfstoff-Euphorie» im Sonntagsblick vom 15. November)

Seit Monaten arbeiten die Forschungsabteilungen der verschiedenen Unternehmen daran so rasch wie noch nie zuvor einen Impfstoff auf den Markt zu bringen. Noch nie haben Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen so schnell auf einen neuen Erreger reagiert wie auf das neue Coronavirus Sars-CoV-2. Es ist erfreulich, dass sich bereits mehrere Impfstoffkandidaten nach so kurzer Zeit zur Prüfung einer Zulassung bei Swissmedic eingereicht werden konnten. Denn klar ist: Nur die Pharmaindustrie kann langfristig diese Pandemie in den Griff bekommen.

Normalerweise schafft es nur etwa jeder zehnte experimentelle Impfstoff bis zur behördlichen Zulassung und die Entwicklung einer neuen Therapie kostet weit mehr als eine Milliarde Franken. Den grössten Teil der Erforschung von Medikamenten und Therapien tätigt die forschende Pharmaindustrie direkt selbst. Zudem müssen noch bevor die Firmen die Zulassung für einen Impfstoff erhalten haben, enorm risikobehaftete Vorinvestitionen in den Aufbau von Produktionskapazitäten getätigt werden um die weltweite Versorgung mit dem Impfstoff sicherzustellen. Die Möglichkeit, dass ein Impfstoff die Zulassung nicht erhält würde bedeuten, dass die bereits getätigten Investitionen für die Forschung und die Produktion nicht gedeckt werden können. Dieses Risiko tragen die Pharmaunternehmen selbst, denn das Risiko eines Misserfolges ist für die Firmen deutlich höher als die Chance auf den grossen Profit.

Dieses Risiko kann nicht alleine durch die Aussicht auf Margen und Profit aufgewogen werden. Ein anderer Faktor ist zentral: Es geht um die Menschen – die Patientinnen und Patienten – die dank einem Impfstoff am Ende wieder zu ihrem gewohnten Leben zurückkehren können.

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