Klimaschutz - Interpharma

Starke wirtschaftliche Rahmen­bedingungen

Klimaschutz

Die pharmazeutischen Unternehmen der Schweiz spielen bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele und Verbesserung der Gesundheit weltweit eine aktive Rolle.

Übersicht Biodiversität Klimaschutz

Das UN-Umweltprogramm UNEP forderte in einem im November 2019 veröffentlichten Bericht dazu auf, die weltweiten Treibhausgasemissionen zwischen 2020 und 2030 jährlich um 7,6 Prozent zurückzufahren. Anderenfalls könne das im Pariser Klimaabkommen 2015 formulierte Ziel, die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, nicht erreicht werden. Trotz der Dringlichkeit von Massnahmen gegen den Klimawandel stand am Ende der Klimakonferenz von Madrid im Dezember 2019 nur ein Minimalkompromiss mit vagen Formulierungen und der Vertagung kritischer Themen.

Unter dem Dach der European Health Union sieht der Ende 2019 von der EU-Kommission vorgestellte European Green Deal vor, Europa bis 2050 zur Klimaneutralität zu führen. Mit der Etablierung einer kreislauforientierten Wirtschaft und Forschung und Innovation nimmt die Industrie eine zentrale Rolle in diesem Vorhaben ein.

Die Schweiz nimmt bei der Umsetzung der internationalen Klimaziele eine Vorreiterrolle ein. Mit dem Klimaziel 2050 strebt die Schweiz an, innert der nächsten 30 Jahren Klimaneutralität zu erreichen (die so genannte Netto-Null-Grenze). Dies bedeutet, dass nicht mehr Treibhausgase ausgestossen werden, als natürliche und technische Speicher aufnehmen können.

Aktivitäten der Pharmaindustrie

Die pharmazeutische Industrie hat sich verpflichtet, einen positiven Einfluss auf das Leben von Patienten zu nehmen. Gleichzeitig möchte sie nachhaltig wirtschaften, einen Beitrag zu einer gesunden Umwelt leisten und eine Führungsrolle bei der Abschwächung des Klimawandels einnehmen.

Die forschenden Pharmaunternehmen in der Schweiz engagieren sich aktiv an der Schnittstelle zwischen Gesundheit, Wohlergehen und Klimaschutz. Die Herstellungsprozesse und Geschäftsaktivitäten der Pharmaindustrie erzeugen CO2 und weitere Treibhausgase, und die interpharma-Mitgliedsfirmen haben sich deshalb zum Ziel gesetzt, ihre Emissionen aktiv zu minimieren und Umweltauswirkungen zu reduzieren. Dazu werden eine Vielzahl von Technologien und Massnahmen eingesetzt, etwa die nachhaltige Gestaltung von Produktionsprozessen, die Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien in Lieferketten sowie eine zunehmende Selbstregulierung und Monitoring.

Im Zuge dieser Bestrebungen schliessen sich die Pharmaunternehmen verstärkt Private Public Partnerships an und nutzen die Synergieeffekte zur Erreichung globaler und nachhaltiger Gesundheit. Auch auf lokaler Ebene werden die Anstrengungen zum Klimaschutz verstärkt. So gewinnen inzwischen viele Pharma-Standorte in der Schweiz Energie aus nachhaltigen Quellen und nutzen Solarenergie, was einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen leistet.

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Über uns

Interpharma ist der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz und wurde 1933 als Verein mit Sitz in Basel gegründet.

Interpharma informiert die Öffentlichkeit über die Belange, welche für die forschende Pharmaindustrie in der Schweiz von Bedeutung sind sowie über den Pharmamarkt Schweiz, das Gesundheitswesen und die biomedizinische Forschung.

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