5 Grösste kurzfristige Veränderungen

Untenstehend zählen wir die grössten Veränderungen gegenüber dem Vorjahr auf. Viele der relativ starken kurzfristigen Veränderungen von 2018 werden mit den kurzfristigen Veränderungen von 2019 wieder korrigiert.

+25 PROZENTPUNKTE

71 Prozent gehen davon aus, dass eine einheitliche Spitalfinanzierung die Qualität verbessern kann.

+24 PROZENTPUNKTE

41 Prozent würden eher mehr Geld in die Medikamentenforschung stecken als bisher.

+22 PROZENTPUNKTE

57 Prozent würden die ärztlich verordnete Heroinabgabe durch die Kassen zahlen lassen.

+22 PROZENTPUNKTE

75 Prozent wünschen, dass Krankenkassen gleichwertige, aber billigere Behandlungen im Ausland bezahlen.

–20 PROZENTPUNKTE

63 Prozent möchten, dass über die Übernahme von teuren Behandlungen die Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit den Patienten entscheiden.

–21 PROZENTPUNKTE

40 Prozent möchten, dass über die Übernahme von teuren Behandlungen nur die Patienten entscheiden.

–19 PROZENTPUNKTE

51 Prozent möchten, dass über die Übernahme von teuren Behandlungen nur die Ärztinnen und Ärzte entscheiden.

–20 PROZENTPUNKTE

Nur noch 61 Prozent erachten die Qualität des Gesundheitswesens als gut oder sehr gut (37% «eher gut»).

–19 PROZENTPUNKTE

Nur noch 18 Prozent nennen an erster Stelle die Verwaltungskosten im Gesundheitswesen als Verursacher der Prämiensteigerung.

–19 PROZENTPUNKTE

38 Prozent sind bereit, einen eingeschränkten Zugang zu neuen Medikamenten hinzu-nehmen, wenn dadurch die Kosten gesenkt werden können.

+18 PROZENTPUNKTE

34 Prozent erachten die Krankenkassenprämien als dauerhaftes oder gelegentliches Problem für ihren Haushalt.

+18 PROZENTPUNKTE

75 Prozent sind der Meinung, Ärztinnen und Ärzte sind an der Verschreibung möglichst teurer Medikamente interessiert, wenn sie daran verdienen.

+18 PROZENTPUNKTE

67 Prozent befürchten, dass die Therapietreue leidet, wenn bei Medikamenten nur noch der Festbetrag vergütet würde.

–0.7 PUNKTE

Die Stimmberechtigten neigen nicht mehr so stark zu einer Krankenversicherung, die sämtliche Leistungen abdeckt statt nur die Risiken (3.7 auf einer Skala von 1 bis 6).

–0.5 PUNKTE

Die Stimmberechtigten neigen wieder stärker zu Gemeinschafts- statt Eigenverantwortung (3.1).

Publikationen

gfs Gesundheitsmonitor 2019