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25. April 2019

Steigende Gesundheitskosten – Anteil der Medikamente ist stabil

Die Gesundheitskosten sind gegenüber 2015 um 3.5 Prozent gestiegen und betrugen im Jahr 2016 insgesamt rund 80 Milliarden Franken. Stabil geblieben ist der Anteil der Medikamente, der 13 Prozent der Gesundheitskosten ausmachte. Diese und weitere Informationen sind in der 38. Auflage des statistischen Standardwerks «Gesundheitswesen Schweiz 2019» zu finden.

Die Kosten des Gesundheitswesens sind im Vergleich zum Vorjahr um 3.5% gestiegen und betrugen im Jahr 2016 rund 80 Milliarden Franken. Den grössten Anteil an den Gesundheitskosten machte mit 26.6% die ambulanten Behandlungen aus, gefolgt von der stationären Behandlung (19.6%) und der Langzeitpflege (19.4%). Bei den Medikamenten werden seit vergangenem Jahr im Spital stationär und ambulant abgegebene Arzneimittel in die Statistik einbezogen. Insgesamt ist der Anteil der Medikamente an den Gesamtkosten mit 13.0% stabil. Insbesondere die regelmässigen Preisüberprüfungen der kassenpflichtigen Medikamente haben dazu geführt, dass der Index der Medikamentenpreise in den letzten Jahren gesunken ist.

Hohe Lebenserwartung bei guter Gesundheit

In der Schweiz wohnhafte Frauen und Männer werden nicht nur immer älter, sie bleiben in der Regel auch länger gesund. Die Lebensqualität vieler älterer Menschen hat sich dank dem medizinischen Fortschritt und einem gesünderen Lebensstil spürbar verbessert. Die Lebenserwartung in guter Gesundheit kombiniert Informationen zur Sterblichkeit mit Angaben zum selbst wahrgenommenen Gesundheitszustand für jede Altersklasse und wird alle fünf Jahre mit der Schweizerischen Gesundheitsbefragung erhoben.

Im Jahr 2017 betrug die Lebenserwartung bei guter Gesundheit im Alter von 65 Jahren bei den Frauen 14.5 und bei den Männern 13.7 Jahre. Diese Werte haben seit 1992 bei beiden Geschlechtern um rund 3 Jahre zugenommen. In der letzten Befragung gaben rund 77% der Frauen und Männer zwischen 65 und 74 Jahren an, in sehr guter oder guter Gesundheit zu leben. Bei den über 75-Jährigen waren es bei den Frauen noch fast 65% und bei den Männern gut 70%.

Weitere Informationen

Anita Geiger

Leiterin Kommunikation

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