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23. Juli 2021

Fünf Erkenntnisse aus der Krise für die Zukunft des Schweizer Gesundheitswesens: Teil 5

Die aktuelle Gesundheitskrise hat erneut in Erinnerung gerufen, welch zentrale Bedeutung die forschende pharmazeutische Industrie sowohl für die Gesundheit der Bevölkerung als auch für die Volkswirtschaft der Schweiz hat. Die in Rekordzeit zugelassenen Diagnostika, Impfstoffe und Medikamente zur Bekämpfung von Covid-19 sind ein grosser Erfolg der internationalen Zusammenarbeit, ein Sieg der Wissenschaft und der forschenden Pharmaindustrie. Es ist ein Wesensmerkmal von Krisen, dass sie wie ein Brennglas wirken und Schwachstellen offenlegen. Interpharma, der Verband der forschenden pharmazeutischen Industrie, hat fünf Erkenntnisse aus der Krise für das Schweizer Gesundheitswesen der Zukunft zusammengefasst.

Erkenntnis 5: Zusammenarbeit und Austausch stehen am Anfang jeder Lösung.

Noch nie haben Pharmaunternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups weltweit im Verbund mit den Behörden so rasch und geeint auf eine globale Bedrohung unserer Gesundheit reagiert wie auf Covid-19. Den engen und breiten Dialog zwischen Wissenschaft, Behörden, Wirtschaft und Politik gilt es weiter zu stärken. Zusammenarbeit, Vernetzung und Austausch sind für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Gesundheitssystem zentral.

Jetzt braucht es:

Etablierung eines institutionalisierten High-level-Dialogs Es soll ein Beirat aus hochrangigen Vertretern von Wissenschaft, Privatwirtschaft und Behörden geschaffen und institutionalisiert werden, der den Bundesrat in Fragen der Bedarfsplanung und Rahmenbedingungen berät, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Pilotprojekte stärken Praxisnahe Innovationen bedingen einen engen Austausch unter den betroffenen Stakeholdern und den Mut, mit Pilotprojekten Experimente zur Steigerung der Effizienz und Qualität voranzutreiben. Interpharma hat deshalb zusammen mit Swica santeneXt den «Do Tank des Schweizer Gesundheitswesens» initiiert. Dieser will den Innovationsprozess im Schweizer Gesundheitswesen zum Wohle der Patienten beschleunigen, indem alle Akteure gemeinsam aus ihren Erfahrungen lernen.

Förderung von Start-ups Durch Abbau von administrativen Hürden, Abschaffung der Emissionsabgaben und einfachere Kapitalbeschaffung (Venture Capital) soll der Innovationsstandort Schweiz gestärkt werden. Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Kooperation zwischen Pharmaunternehmen und Start-ups ist.

Samuel Lanz

Mitglied der Geschäftsleitung / Leiter Kommunikation

+41 79 766 38 86

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Interpharma ist der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz und wurde 1933 als Verein mit Sitz in Basel gegründet.

Interpharma informiert die Öffentlichkeit über die Belange, welche für die forschende Pharmaindustrie in der Schweiz von Bedeutung sind sowie über den Pharmamarkt Schweiz, das Gesundheitswesen und die biomedizinische Forschung.

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