3 Fragen an unsere neuen Boardmitglieder: Myriam DeLeone – General Manager Switzerland, Amgen - Interpharma

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29. Mai 2024

3 Fragen an unsere neuen Boardmitglieder: Myriam DeLeone – General Manager Switzerland, Amgen

Dürfen wir Sie bitten, sich kurz vorzustellen und uns ein wenig über Ihre derzeitige Position in Ihrem Unternehmen zu erzählen?

    Ich komme aus einer Arztfamilie und war somit immer an Gesundheitsthemen interessiert und vom medizinischen Fortschritt begeistert. Ich kann mittlerweile auf 20 Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen in Pharma- und Biotech-Unternehmen zurückschauen. Meine Karriere bei Amgen begann vor neun Jahren in Spanien, wo ich den Geschäftsbereich Kardiologie aufbaute. Im Jahr 2018 übernahm ich die funktionsübergreifende Leitung des europäischen kardiovaskulären und nephrologischen Geschäfts für 30 Länder in Europa. Und schliesslich wurde ich im Juli 2022 zur Geschäftsführerin für den Schweizer Markt ernannt. Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert und verfüge über verschiedene Postgraduiertenabschlüsse. Als Unterstützerin des flexiblen Arbeitsmodells bei Amgen Switzerland spiegele ich einen der zentralen Werte des Unternehmens wider: Vertrauen. Als Mutter von zwei kleinen Kindern bin ich sehr dankbar dafür, dass ich meine beruflichen und persönlichen Ziele miteinander verknüpfen konnte.

    Welchen Schwerpunkt wollen Sie in Ihrer Rolle als Boardmitglied von Interpharma setzen?

    Für mich ist es oberste Priorität, dass alle Patientinnen und Patienten so rasch wie möglich von innovativen Therapien profitieren können. Mein Ziel ist es, dass wir gemeinsam den medizinischen Fortschritt weiter voranbringen und das Schweizer Gesundheitswesen zum Wohl der Patientinnen und Patienten stärken können. Für mich steht dabei im Vordergrund, dass alle Akteure im Gesundheitswesen eng zusammenarbeiten und einen offenen Dialog ermöglichen, damit gemeinsam Lösungen gefunden werden können und der Innovationsstandort Schweiz auch in Zukunft erhalten bleibt.

    Wie wichtig ist die Schweiz als Pharmastandort für Ihr Unternehmen? Wo und wie kann sich das Pharmaland Schweiz weiter verbessern und wie sollten die Rahmenbedingungen angepasst werden?

    Amgen investiert am Standort Schweiz ganz erheblich in klinische Forschung. Derzeit sind durch uns etwa 20 klinische Studien an Schweizer Spitälern aktiv um den nächsten medizinischen Durchbruch bei Krebs oder anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen zu erreichen. Zusätzlich arbeiten wir über die Amgen Foundation mit der ETH Zürich sowie anderen weltweit führenden akademischen Institutionen zusammen und fördern die Grundlagenforschung durch gezielte Unterstützung von Talenten in der biomedizinischen Ausbildung. Der Standort Schweiz hat bei Amgen globale Bedeutung, da von hier die Aktivitäten in Europa, Latein Amerika, Mittlerer Osten, Afrika und Kanada gesteuert werden. Für den Erhalt dieser grossen Investitionen auch in der Zukunft braucht es jedoch dringend diverser Verbesserungen der Rahmenbedingungen in der Schweiz, die Innovation fördern und den medizinischen Fortschritt unterstützen. Wir stehen hierfür als Partner bereit.  

    Georg Därendinger

    Mitglied der Geschäftsleitung / Leiter Kommunikation

    +41 79 590 98 77

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