Exportorientierte Pharmaindustrie

Der Erfolg der forschenden pharmazeutischen Industrie der Schweiz basiert in hohem Masse auf der weltweiten Vermarktung ihrer innovativen Produkte. Mehr als 98 Prozent ihrer Produkte werden exportiert. Die forschende pharmazeutische Industrie trägt über 33 Prozent zum Schweizer Aussenhandel Gesamtexport bei und ist deshalb als grösste Exportindustrie der Schweiz weltweit auf den Marktzugang und auf den starken und durchsetzbaren Schutz des geistigen Eigentums angewiesen.

Die forschende pharmazeutische Industrie verfolgt eine konsequente Spezialisierungs- und Innovationsstrategie. Diese verlangt von den Unternehmen anhaltend hohe Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen. Über 30 Prozent der privaten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in der Schweiz werden von der forschenden pharmazeutischen Industrie getätigt. Solche langfristigen Investitionen lassen sich nur in einem Umfeld mit weltweit diskriminierungsfreiem Marktzugang und starkem und durchsetzbarem Schutz der Rechte am Geistigen Eigentum wirtschaftlich rechtfertigen.

Weltweiter Marktzugang

Der möglichst ungehinderte Zugang zu ausländischen Märkten ermöglicht der pharmazeutischen Industrie die Nutzung ihres Innovationsvorsprungs und der kostensenkenden Skaleneffekte in der Produktion in der Schweiz. 

Weltweite Anerkennung der Innovationsleistung

Die eigenen Innovationsleistungen sind durch einen starken und durchsetzbaren Schutz der Rechte am Geistigen Eigentum in all seinen Formen anzuerkennen. Dies erlaubt der Industrie die hohen unternehmerischen Risiken einzugehen, die mit Investitionen in Forschung und Entwicklung erfahrungsgemäss verbunden sind. Zentral sind dazu eine funktionierende internationale Handelsordnung im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) sowie der Ausbau des Netzes von Freihandelsabkommen mit klaren Prioritäten.