Vier neue Mitglieder bei Interphama: Konsolidierung in der Verbandslandschaft

4. Dezember 2014

Interpharma, der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz, erhält mit AstraZeneca, GlaxoSmithKline (GSK), Lundbeck und Merck Sharp & Dohme (MSD) ab dem 1. Januar 2015 vier weitere Mitglieder. Die seit rund sechs Jahren wachsende Mitgliederzahl von Interpharma auf neu 21 forschende Pharmafirmen führt zu einer Konsolidierung in der Verbandslandschaft.

«Wir freuen uns, mit AstraZeneca, GlaxoSmithKline (GSK), Lundbeck und Merck Sharp & Dohme (MSD) vier weitere forschende Pharmaunternehmen als Mitglieder begrüssen zu dürfen», sagt Thomas Cueni, Generalsekretär von Interpharma. «Der Anteil unserer Mitgliedsfirmen am Schweizer Pharmamarkt für verschreibungspflichtige Produkte beträgt nun neu über 70%, bei den patentgeschützten Medikamenten sind es sogar 86%. Dies stärkt unsere Position als Verband, uns für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs- und Pharmastandortes Schweiz einzusetzen», erklärt Cueni. 1933 als Verband der forschenden Basler Pharmaunternehmen gegründet, hat sich Interpharma mit den neu 21 Mitgliedern innert weniger Jahre zum Dachverband forschender Pharmafirmen in der Schweiz entwickelt. Mit ihren unterschiedlichen Behandlungs- und Therapiebereichen leisten die Interpharma-Mitglieder einen beachtenswerten Beitrag zum allgemeinen medizinischen Fortschritt und zur Verbesserungen der Lebensqualität des einzelnen Patienten.

Wie die jüngste Überarbeitung der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung gezeigt hat, ist die Bedeutung der Pharmaindustrie für die Schweiz deutlich grösser als bisher angenommen und wächst weiter überdurchschnittlich. Rund ein Drittel der Schweizer Exporte – 66.6 Milliarden Franken – stammen von der Pharmaindustrie. Diese steht direkt und indirekt für rund 180 000 Beschäftigte in der Schweiz, und der Beitrag der Pharmaindustrie an das Volkseinkommen belief sich im Jahre 2013 direkt und indirekt auf fast 43 Milliarden Franken, was 6.8 Prozent des Bruttoinlandprodukts entspricht. Ein überwiegender Teil des volkswirtschaftlichen Beitrags der Pharmaindustrie zu Wohlstand und Wachstum in der Schweiz wird von Mitgliedsfirmen von Interpharma erbracht.

AstraZeneca
AstraZeneca ist ein globales, innovatives biopharmazeutisches Unternehmen. Die wichtigsten Therapiebereiche stellen Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen, Krebs sowie Atemwegs-, Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen dar. Darüber hinaus ist das Unternehmen auf den Gebieten Gastroenterologie, Infektionskrankheiten und Neurowissenschaften tätig, wo gezielt in Aktivitäten und strategische Kooperationen investiert wird.

In der Schweiz beschäftigt AstraZeneca am Standort Zug rund 120 Mitarbeitende in den Bereichen Medical, Market Access, Sales, Marketing und Finance & Business Partnering.

GlaxoSmithKline (GSK)
GSK ist ein weltweit führendes, forschungsorientiertes Gesundheitsunternehmen mit einer breit gefächerten Palette von Forschungsprojekten. Zurzeit liegt der Forschungsschwerpunkt auf der Entwicklung von neuen Atemwegstherapien und neuen Impfstoffen. Zudem setzt GSK zusammen mit dem Joint Venture ViiV Healthcare Meilensteine in der Therapie von HIV-Infektionen und ist stark im OTC-Bereich mit weltbekannten Marken präsent.

Das GSK-Team am Schweizer Standort in Münchenbuchsee (Kanton Bern) umfasst 135 Mitarbeitende.

Lundbeck
Lundbeck ist ein stark forschungsorientiertes Pharmaunternehmen mit Sitz bei Kopenhagen, Dänemark, welches in die Erforschung neuer Medikamente zur Behandlung von Krankheiten des Zentralnervensystems wie Depression, Angststörungen, Schizophrenie, bipolare Störungen, Alkoholabhängigkeit, Alzheimer-Demenz und parkinsonsche Krankheit investiert.

Weltweit sind über 6 000 Mitarbeitende in 57 Ländern für Lundbeck tätig. Die Lundbeck (Schweiz) AG mit Sitz in Glattbrugg (Kanton Zürich) ist seit 1948 in der Schweiz tätig. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 46 Mitarbeitende am Schweizer Standort in den Abteilungen Marketing & Market Access, Sales/Aussendienst, Medizin, Regulatory, Finanzen und Administration.

Merck Sharp & Dohme (MSD)
Merck Sharp & Dohme ist ein globales, forschungsbasiertes Gesundheitsunternehmen. Die Forschungs- und Entwicklungsbemühungen konzentrieren sich derzeit auf folgende Krankheitsgebiete: Herz-Kreislauf, Onkologie, Diabetes und Endokrinologie (einschliesslich Gynäkologie), Infektionskrankheiten, Osteoporose, Neurologie, Atemwegserkrankungen und Immunologie.

In der Schweiz ist der Hauptsitz von MSD in Luzern. An insgesamt vier Standorten beschäftigt das Unternehmen über 600 Mitarbeitende aus der ganzen Welt in Forschung und Entwicklung, Herstellung, globalen Zentralfunktionen sowie im lokalen Vertrieb Humanmedizin und Veterinärmedizin. Auch der Support für über 70 Niederlassungen im europäischen Raum, im Mittleren Osten, in Afrika, Brasilien, Indien und China findet von der Schweiz aus statt.


Mitgliedsfirmen von Interpharma ab 1. Januar 2015
Actelion, Novartis, Roche, AbbVie, Alcon, Amgen, AstraZeneca, Bayer, Biogen Idec, Boehringer Ingelheim, Bristol-Myers Squibb, Gilead, GlaxoSmithKline, Janssen, Lundbeck, Merck Serono, Merck Sharp & Dohme (MSD), Pfizer, Sanofi, UCB & Vifor


Kontakt
Thomas B. Cueni, Generalsekretär Interpharma
Tel. 061 264 34 00, Mobile 079 322 58 17, thomas.cueni@interpharma.ch

Sara Käch, Leiterin Kommunikation
Tel. 061 264 34 14, Mobile 079 208 16 33, sara.kaech@interpharma.ch