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Lebendspende Leukämie Leukozyten (weisse Blutkörperchen) Lungenentzündung Lymphozyten
Lebendspende Die Mehrzahl der Organe und Gewebe, die zur Transplantation bestimmt sind, entstammen hirntoten Organspendern. Eine Ausnahme bildet seit jeher die Knochenmarktransplantation, die auf lebende, gesunde Spender angewiesen ist. Eine Lebendspende ist aber auch bei Organen möglich, beispielsweise bei der Niere - der Mensch vermag zum Beispiel ohne gesundheitliche Nachteile mit nur einer Niere zu leben. Seit einigen Jahren besteht auch die Möglichkeit der Lebendspende eines Teils der Leber, Lunge oder Bauchspeicheldrüse. Zurzeit sind es meist Verwandte oder Lebenspartner, die dem Patienten eine Niere überlassen. Grundsätzlich könnte aber jede lebende Person ein Organ spenden - eine besondere Beziehung zwischen Spender und Empfänger ist nicht Voraussetzung. Bedingung ist hingegen die Zustimmung des Spenders, sonst ist aus strafrechtlicher Sicht der Tatbestand der Körperverletzung erfüllt.
Leukämie Sammelbegriff für Blutkrebs, der die weissen Blutkörperchen (Leukozyten) betrifft. Bei den akuten Leukämien handelt es sich meistens um eine entartete Vorläuferzelle derjenigen weissen Blutkörperchen, welche für die Bildung der Bakterien-Fresszellen des Blutes zuständig sind. Weniger häufig handelt es sich um eine Vorläuferzelle unserer Immunabwehr-Zellen (T- und B-Lymphozyten). Durch ungehemmte Vermehrung der entarteten, unreifen (= leukämischen) Zellen im Knochenmark wird die normale Blutbildung unterdrückt und verdrängt. Durch die Verdrängung der normalen Blutbildung fällt der lebenswichtige Nachschub an Blutzellen allmählich aus, was sich in erniedrigten Blutwerten manifestiert: infolge ungenügender Neubildung von roten Blutkörperchen stellt sich zunehmende eine Blutarmut (Anämie) ein; noch rascher kommt es zum Mangel an normalen Bakterien-Fresszellen und der für die Blutstillung wichtigen Blutplättchen. Die meisten Symptome bei akuten Leukämien leiten sich aus diesem Mangel an Blutnachschub aus dem Knochenmark ab.
Leukozyten (weisse Blutkörperchen) Die weißen Blutkörperchen werden im Knochenmark und in den lymphatischen Organen (z.B. Thymus, Lymphknoten, Milz) gebildet. Sie sind für die Immunabwehr des Körpers zuständig. Je nach Ursache ist eine andere Untergruppe der Leukozyten (Granulozyten, Monozyten (Makrophagen), Lymphozyten) an der Reaktion beteiligt und damit vermehrt im Blut vorhanden.
Lungenentzündung Unter einer Lungenentzündung (Pneumonie) wird in der Regel eine durch Krankheitserreger verursachte akute Entzündung der Lunge verstanden. Eine Vielzahl von Erregern (Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten) können eine Lungenentzündung verursachen. Dabei kann es direkt zu einer Entzündung des Lungengewebes kommen oder die Lungenentzündung entwickelt sich als Komplikation einer anfänglichen Entzündung der Bronchien (Bronchitis), welche dann auf das Lungengewebe übergreift.
Lymphozyten Klasse von weissen Blutkörperchen. Sie reifen entweder im Knochenmark (engl.: Bone marrow daher B-Lymphozyten) oder in der Thymus-Drüse (T-Lymphozyten). Sie spielen eine wichtige Rolle im Abwehrsystem.
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