Das 21. Jahrhundert wird das Zeitalter der globalen Wissensgesellschaft. Individuelles und kollektives Wissen und seine Organisation wird immer stärker zur Grundlage des sozialen und ökonomischen Zusammenlebens und des Wohlstandes. Bildung, Forschung und Innovation (BFI) sind wichtige Bestandteile des Wissens und werden für jeden Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft als sozial, kulturell und wirtschaftlich handelndes Ganzes zentrale Bedeutung erhalten.
21 Milliarden Franken geben Bund, Kantone und Gemeinden jährlich für Bildung aus. Dies zeigt das Bewusstsein in unserer Gesellschaft, dass gut ausgebildete, junge Menschen unsere wichtigste Ressource und gleichzeitig der Motor für Wirtschaftswachstum sind. Die Schweiz hat für und mit der jungen Generation vieles vor und will bezüglich BFI im internationalen Vergleich weiterhin einen Spitzenplatz belegen.
Bildung und Wissenschaft sind zentrale Bestandteile einer erfolgreichen Gesamtpolitik eines Landes. Davon hängt auch der Erfolg der schweizerischen Unternehmen bei der zunehmend wissensintensiven Weltwirtschaft ab. Sie sind auf hoch qualifizierte Arbeitskräfte mit ihrer Produktiv- und Innovationsfähigkeit angewiesen.
Die Qualität des Schweizer Hochschulsystems ist somit ein wichtiger Standortfaktor - insbesondere für die innovativen pharmazeutischen Unternehmen, die sich in einem globalen Wissens- und Innovationswettbewerb behaupten müssen. Gemäss einer Berechnung der EU-Kommission wird das künftige Wirtschaftswachstum zu 60% auf neuem oder verbessertem Wissen basieren.