Trotz der wachsenden Konkurrenz von Ländern, die in den letzten Jahren massiv in Forschung und Entwicklung investiert haben (vor allem in Asien), geniesst die Schweizer Forschung weltweit hohe Beachtung. Die Schweiz belegt beim Beachtungsgrad bei den wissenschaftlichen Publikationen eine hervorragende Position, wie die bibliometrische Untersuchung zur Forschung in der Schweiz des Staatssekretariats für Bildung und Forschung zeigt. Von den dreissig Ländern mit dem höchsten Publikationsaufkommen ist die Schweiz das produktivste Land, wenn die Anzahl Publikationen in Bezug zur Bevölkerung gesetzt wird.
In einer wissenschaftlichen Publikation werden in der Regel andere Publikationen zitiert. Je häufiger ein Artikel zitiert wird, umso grösser ist seine Wirkung (Impact) in der Forschungsgemeinschaft. Schweizer Publikationen werden ausserordentlich oft zitiert und finden in der Forschungsgemeinde überdurchschnittliche Beachtung. Die Zitationsrate der Schweizer Publikationen von 2.1% liegt deutlich über dem Anteil der Schweiz am weltweiten Publikationsaufkommen von 1.5%. Berechnet man die durchschnittliche Anzahl an Zitationen pro einzelne Publikation, belegt die Schweiz vor Dänemark und den Niederlanden sowie den USA den Spitzenplatz der Weltrangliste. Ihre exzellente Stellung bei den Zitationen pro Publikation verdankt die Schweiz ihren Leistungen vor allem in den drei Fachbereichen Naturwissenschaften, technische Wissenschaften und Medizin. Seit den 1990er-Jahren gehört die Schweiz in diesen drei Fachbereichen zu den drei jeweils bestplatzierten Ländern.
Quelle: Staatssekretariat für Bildung und Forschung, 2007.
Hoher Beachtungsgrad der Schweizer Forschung