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Home > Fakten und Statistiken > gfs Gesundheitsmonitor > Die eigenen Krankenkassenprämien

Die eigenen Krankenkassenprämien

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54 Prozent der versicherten Schweizerinnen und Schweizer sind mehr als zehn Jahre bei ihrer jetzigen Krankenkasse; ein Viertel ist mehr als 30 Jahre treu geblieben. Die Anteile haben sich nach 2002 generell verringert. Hauptgründe bleiben die Tradition und die Zufriedenheit mit dem Leistungsangebot.   21 Prozent haben in den letzten fünf Jahren einmal die Kasse gewechselt. Zwischen 2003 und 2009 nahm der Wert mehr oder minder konstant zu; seither ist er stabil. Eindeutiger Hauptgrund für den Wechsel waren und sind Prämienaufschläge. (Grafik 6)

Wechsel Krankenkasse

Quelle: gfs.bern, Gesundheitsmonitor 2011 (N = ab 2003 jeweils ca. 1200, vorher ca. 1000)

Je geringer die Franchise ist, desto mehr wird sie genutzt. Das hängt zunächst mit dem Haushaltseinkommen zusammen, dann aber auch mit dem Alter. Je älter die Menschen sind und je tiefer das Einkommen ist, desto eher wählt (oder behält) man tiefe Franchisen. Einzig bei den 18- bis 29-Jährigen ist die Bereitschaft, erhöhte Franchisen in Kauf zu nehmen, generell tiefer.

Als zentrale Verursacher der Krankenkassenprämien werden die Verwaltungskosten der Kassen bezeichnet. Es folgen die Alterung und die Ineffizienz des Gesundheitssystems. Pauschal gesprochen folgen die Krankenversicherer und die Pharmaindustrie.

Könnte man seine individuellen Kosten senken, würden 58 Prozent erwägen, auf die Therapiefreiheit zu verzichten. Der Wert ist so hoch wie noch nie; faktisch nimmt die diesbezügliche Zustimmung seit 2004 zu. (Grafik 7)

Haltung zu Massnahmen zur Kostensenkung

Quelle: gfs.bern, Gesundheitsmonitor 2011 (N = ab 2003 jeweils ca. 1200, vorher ca. 1000)

Genau die Hälfte würde es sich auch überlegen, Einschränkungen bei der Freiheit zur Wahl von Spital oder Arzt hinzunehmen. Auch hier handelt es sich um Topwerte in unserer seit 2002 dauernden konstanten Datenerhebung.

Demgegenüber können wir festhalten, dass Einschränkungen bei neuen Medikamenten und im Leistungskatalog für grosse Mehrheiten der Stimmbürger/-innen nicht verhandelbar sind.

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