Den eigenen Gesundheitszustand beschreiben die Stimmbürger/-innen zwischenzeitlich wieder besser. Der diesbezügliche Tiefpunkt lag zwischen 2005 und 2008. 71 Prozent sagen heute von sich selbst, dass es ihnen gesundheitlich sehr gut oder gut geht. 9 Prozent der Befragten geht es schlecht, 2 Prozent verweigerten eine Antwort. Die Einflüsse sind selbstredend altersbedingt, kennen aber auch die Schicht als Determinante. (Grafik 5)

Quelle: gfs.bern, Gesundheitsmonitor 2011 (N = ab 2003 jeweils ca. 1200, vorher ca. 1000)
Erstmals seit 2005 nicht mehr abgenommen hat der Arztbesuch zu Behandlungszwecken in den letzten zwölf Monaten. Das war bei 22 Prozent der Befragten der Fall. 30 Prozent waren zudem mindestens einmal zur Kontrolle im letzten Jahr vor der Befragung. Dieser Anteil ist seit 2009 wieder leicht steigend.
Wenn man einen Arzt oder eine Ärztin aufsucht, erwartet man unter den veränderten Umständen das Beste, nicht das Billigste. 53 Prozent setzen auf das wirksamste Medikament, 21 Prozent auf das, welches am wenigsten kostet. Der Höhepunkt in dieser Hinsicht war aber 2009.
Die Schweizer/-innen fühlen sich demnach mehrheitlich gesund und berichten auch keine auffälligen Verschlechterungen mehr.