2010 wurden rund 609 neu diagnostizierte Aidsfälle gemeldet. Davon sind 178 Fälle Neuinfektionen, die 2010 erfolgt sind, und 431 Fälle, deren Infektionen bereits länger zurückliegen, aber erst 2010 diagnostiziert wurden. Dank der Anwendung antiretroviraler Kombinationstherapien ist die Zahl der aidsbedingten Todesfälle stark zurückgegangen. Die hochwirksamen Medikamente können bei einem grossen Teil der HIV-infizierten Personen die Krankheitsprogression stark verlangsamen. HIV-Infizierte können aufgrund dieser Fortschritte ein beinahe normales Leben führen und ihre Lebenserwartung ist in den vergangenen Jahren durch Kombinationstherapien stark gestiegen. Damit wird der rückläufige Trend für 2010 bestätigt. Noch Anfang der 90er-Jahre starben 50% der HIV-Patienten innerhalb von zehn Jahren. Heute haben diese Patienten eine nahezu normale Lebenserwartung.
Quelle: Aids-Statistik, Bundesamt für Gesundheit, Bern, Stand 31. März 2011.
Quelle: Aids-Statistik, Bundesamt für Gesundheit, Bern, Stand 31. März 2011.
1 Männer mit gleichgeschlechtlichen Partnern, die Drogen konsumieren, sind den Drogen injizierenden Personen zugeordnet.
2 Hierzu gehören Kinder, Bluter, Transfusionsfälle und unklare Fälle.
Erfolg dank neuer Aidstherapien